Dienstag, 16. Februar 2016

Der Stieglitz – Vogel des Jahres 2016 NABU und BUND laden ein – Vortrag von Walter Wimmer in Goslar

Goslar – Der Stieglitz (Carduelis carduelis) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. 

Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU (Naturschutzbund Deutschland) und LBV (Landesbund für Vogelschutz) den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Vortrag wird von Walter Wimmer, einem ausgewiesenen Experten des NABU, gehalten. Wimmer war jahrelang Leiter des Nationalparkhauses Sankt Andreasberg und ist jetzt Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 18. Februar 2016, um 19 Uhr im Verbändebüro NABU/BUND-Westharz, Petersilienstr. 23 in Goslar, statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. 

Sonntag, 17. Januar 2016

Tierwohl – Eine Frage der Haltung!

(13.01.2016) "ECHT KUH-L!" heißt der große Schülerwettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, der sich in diesem Jahr mit "Tierwohl" auseinandersetzt. Noch bis zum 11. April sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 10 eingeladen, sich zu beteiligen.

https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/tierwohl-eine-frage-der-haltung-1/

Montag, 28. Dezember 2015

Nationalparkverwaltung erinnert an Feuerwerksverbot

Zum Schutz der Natur darf auch zum Jahreswechsel im Nationalpark kein Feuerwerk gezündet werden

Wernigerode. Im Nationalpark Harz gilt zum Schutz der Natur ganzjährig ein Verbot, Feuerwerkskörper zu zünden. An diese Bestimmung, die sich in den beiden http://www.nationalpark-harz.de/de/wirueberuns/gesetzliche_grundlagen/ für Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gleichermaßen findet, erinnert die Nationalparkverwaltung Harz und bittet alle Bürger, sie zum Schutz der Tiere und Pflanzen strikt einzuhalten – nicht nur auf dem Brocken, sondern grundsätzlich auf allen Flächen des Schutzgebiets.

Für die im Winter ohnehin oft am Limit befindliche Tierwelt, sind sowohl das Knallen als auch die Licht- und Blendwirkung von Feuerwerkskörpern ernst zu nehmende Gefährdungen. Anders als Verkehrsgeräusche oder Beunruhigungen entlang von stark frequentierten Wegen, an die sich die Tiere mehr oder weniger gut gewöhnen können, werden diese plötzlich und heftig auftretenden Störungen als hochgradige Bedrohung erkannt. Diese den Tieren völlig unbekannten Erscheinungen können zu plötzlichem Fluchtverhalten, unkoordinierten Reaktionen und am Ende zu lebensbedrohenden Gefährdungen führen. Haustierhalter wissen, dass selbst unsere an Zivilisationslärm gewöhnten Hunde und Katzen teilweise panisch reagieren. Die Blendwirkung von Feuerwerksraketen kann bei Vögeln sogar zu einem Verlust des Orientierungsvermögens führen. Das sollten wir den Wildtieren ersparen.

Die Nationalparkverwaltung Harz wünscht allen Bürgern einen guten und umweltfreundlichen Rutsch in ein gesundes neues Jahr 2016!

Mittwoch, 25. November 2015

Kinder: Es geht auch ohne Weihnachtsmüll

Bald beginnt die Weihnachtszeit! Zu den Vorbereitungen für das besinnliche Fest gehören auch immer schön verpackte Geschenke. Möglichkeiten für umweltfreundliche Alternativen zum herkömmlichen Geschenkpapier haben wir für euch zusammengestellt. 

www.oekolandbau.de/kinder/thema-des-monats/es-geht-auch-ohne-weihnachtsmuell/


Dienstag, 12. Mai 2015

Lehrer: Auf den Acker und in die Gärten

Über einen eigenen Schulgarten verfügen leider nicht alle Schulen. Nach wie vor dominieren Beton- und Asphaltflächen die Schulgelände. Grünflächen? Fehlanzeige! Mehrere Möglichkeiten dennoch mal ganz praktisch zu "ackern" stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor, teilt Ulrike Kreysa von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung mit. 
http://www.oekolandbau.de/lehrer/thema-des-monats/auf-den-acker-und-in-die-gaerten/

Donnerstag, 7. Mai 2015

Brutvogelatlas

Neuer Brutvogelatlas liefert umfassenden Datenfundus

Bundesamt für Naturschutz

Die Kartierung von 80 Millionen Brutpaaren und damit mehr als 400.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in „ADEBAR“, dem neuen Atlas Deutscher Brutvogelarten. Damit liefert das Werk einen umfassenden Datenfundus zu allen 280 in Deutschland brütenden Vogelarten. 
Es belegt dabei unter anderem, dass Buchfink und Amsel die häufigsten Arten sind. Vorgestellt wurde der Brutvogelatlas von der Stiftung Vogelwelt Deutschland und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten in Bonn Ende April.

Samstag, 2. Mai 2015

Viel Aufwand

Gentechnik-Kartoffeln auf bewachter Testfläche Das schweizerische Forschungszentrum Agroscope darf in Zürich gentechnisch veränderte Kartoffeln im Freiland testen. Bis 2019 gelte die Genehmigung, teilte die zuständige Behörde mit. Das Gelände, auf dem die aus den Niederlanden stammenden Gentech-Knollen wachsen sollen, ist umzäunt, alarmgesichert und wird permanent bewacht. ;-))

Donnerstag, 21. August 2014

Schiffe versenken

In diesem Moment sucht das Unternehmen Hansa Hydrocarbons in der Nordsee
mit Schallkanonen nach Erdgas – und gefährdet damit die nächsten zwei Schweinswal-Generationen! Mütter und Kälber können nicht mehr miteinander kommunizieren. Außerdem steht die Paarungszeit bei den sensiblen Tieren kurz bevor.

Vor dem Start der Untersuchungen wurde das deutsche Umweltministerium gefragt – und hatte keine Bedenken!
Umweltministerin Hendricks muss ihr "OK" sofort zurücknehmen. Sie muss Druck auf ihren niederländischen Kollegen machen, das Schallkanonen-Schiff zu stoppen. Der Einsatz von Schallkanonen muss verboten werden. Unterzeichnen Sie unseren Appell an Umweltministerin
Hendricks
! (Link:
http://www.bund.net/index.php?id=20806&rid=f_124270&mid=2583&aC=ca0dd907&jumpurl=-4
)


—-- c4harry

Mittwoch, 25. Juni 2014

Regenwurmwoche im Ökolandbau

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau: Gartentipp der Woche

Egal ob Stauden, Obst, Gemüse, Wein oder Kräuter: Wer säen und ernten will, braucht fruchtbare Erde. Im Rahmen der aktionREGENWURM verraten Biobäuerinnen und Biobauern der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau Tipps, wie jeder ganz einfach die Fruchtbarkeit seines Bodens erhalten und verbessern kann.

Den siebten Tipp "Futter für den Boden" gibt der Hof Eggers in der Ohe aus Hamburg.
http://www.oekolandbau.de/verbraucher/demonstrationsbetriebe/demobetriebe-im-portraet/hamburg/


—-- c4harry, Quelle: Oekolandbau.de

Montag, 9. Juni 2014

UNSER HARZ Juni 2014

Der Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz; Ein zwölfter Kaiser im Huldigungssaal? Eine neue ikonografische Deutung der spätgotischen Tafelmalereien im Goslarer Rathaus, Teil 2; Jugenderinnerungen an eine Skihütte in Königskrug; Einiges über die Sommerlinde Tilia platyphyllos; Klöppeln ist Spitze; Kinderlandverschickung im Harz, Teil 18; Der Hirschkäfer in der Nationalparkregion Harz


Clausthal-Zellerfeld. im letzten Jahr war das periodische Absenken der Wasserstände der Oberharzer Stauteiche rund um Clausthal-Zellerfeld besonders augenfällig, da es sich um einige viel frequentierte Badeteiche handelte, wie den Ziegenberger, den Semmelwieser oder den Nassewieser Teich. Was es mit diesen wechselnden Wasserständen auf sich hat, erfahren die Leser im ersten Artikel des Juniheftes von UNSER HARZ, der sich mit dem Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz beschäftigt – Autoren sind Justus Teicke und Kathrin Baumann.

Im zweiten Teil der Ausführungen über einen 12. Kaiser im Huldigungssaal des Goslarer Rathauses werden weitere Belege für die These der Autorin Barbara Ehrt angeführt, dass es sich hier möglicherweise um Kaiser Friedrich III. handelt.

Jugenderinnerungen an Aufenthalte in einer Skihütte in Königskrug, besonders während des Krieges, die die Kindheit des Autors prägten, werden im dritten Beitrag von Gerd Piepenburg geschildert und der vierte beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Sommerlinde, ihres Holzes und ihrer Symbolkraft – er stammt aus der Feder von Ingrid Kreckmann. Eine kurze Information zum Klöppeln und Aussagen über die beliebten Klöppelkurse von Frau Dr. Brigitta Roy-Feiler folgen.

Die KLV-Serie von Wiebke Kock neigt sich ihrem Ende zu, was manche Leser bedauern werden. Der Harz soll „Festung“ werden, auch wenn die vier zuständigen Gauleiter sich dagegen entscheiden. Doch zu viel kriegswichtige Industrie ist hierher verlagert worden, was sich auch an der Zahl der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in der Harzregion zeigt. Damit werden auch die KLV-Lager ganz plötzlich aufgelöst und eine gefährliche Rückreise beginnt.

Das Titelbild kündigt es schon an: Das Nationalparkforum beschäftigt sich diesmal mit den Lebensgewohnheiten und -räumen des größten mitteleuropäischen Käfers, des Hirschkäfers. Der Text stammt von Andreas Marten und Anita Giermann.

Ein prächtiges Hirschkäfer-Foto zwei kämpfender Männchen von Ralf Steinberg ziert auch das Titelbild dieser Ausgabe von UNSER HARZ.



Zwei kämpfende Hirschkäfer, Foto Ralf Steinberg.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de
Tel. 05323 718474



—-- c4harry

Dienstag, 3. Juni 2014

Milliardenschweren Kampagne gegen Transparenz

Ohne Transparenz kein Vertrauen beim Verbraucher. Die Gentechnik-Lobby verhindert seit Jahren mit milliardenschweren Kampagnen und viel Einfluss auf die amerikanische Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration eine solche Kennzeichnungspflicht in den USA.

Internationale Konzerne wie Monsanto und Syngenta wollen nun auch das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) nutzen, um in Europa amerikanische Verhältnisse einzuführen, sprich: die Kennzeichnung abzuschaffen.

Dabei wollen sie auf einen sprachlichen Trick zurückgreifen. Indem sie die Kennzeichnung als “Handelshemmnis” (“trade barrier”) bezeichnen, gilt diese nun als Ballast, den ein Freihandelsabkommen abschaffen sollte.
Mehr dazu hier: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ttip-abkommen-zwischen-eu-und-usa-wie-die-gentech-lobby-freihandelsgespraeche-ausnutzt-1.1811693


—-- c4harry

Freitag, 30. Mai 2014

Glyphosat endlich verbieten

Das Bundesamt für Risikoforschung behauptet nach wie vor, dass Glyphosat – der Wirkstoff, der in Pflanzengiften wie Roundup enthalten ist - absolut unbedenklich ist. Trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nun mit sofortiger Wirkung den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenvernichtungsmitteln begrenzt. Laut Aussage der Behörde soll so das Grundwasser vor Glyphosatrückständen "geschützt" werden. Auch bei der Sikkation, also dem Totspritzen des Getreides kurz vor der Ernte, dürfen die Spritzmittel in Zukunft nicht mehr zur Optimierung des Erntetermins, sondern „nur“ noch zum gleichmäßigen Abreifen eingesetzt werden.

Somit hat unsere Unterschriftenaktion einen ersten Teilerfolg erzielt. Ein vollständiges Verbot wäre allerdings die richtige Lösung gewesen. In El Salvador ist man weiter. Dort wurde Glyphosat jüngst komplett verboten. In Österreich ist die gefährliche Vorerntespritzung gänzlich verboten.

Auch im Klein- und Hausgartenbereich ist der Einsatz von Glyphosat streng reglementiert. Da Privatpersonen glyphosathaltige Spritzmitteloft oft sogar illegal auf versiegelten Flächen einsetzen, appellieren wir, solche Pflanzengifte generell nicht zu verwenden.
Quelle: http://www.umweltinstitut.org/


—-- c4harry, Quelle:

Sonntag, 11. Mai 2014

Endspurt: 100.000 Unterschriften gegen TTIP




In den letzten Monaten haben wir fast 90.000 Unterschriften gegen das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP gesammelt. Das Abkommen bedroht Verbraucherschutz- und Umweltstandards und schwächt die Demokratie zugunsten großer Konzerne.

Diese Unterschriften übergeben wir am 22. Mai in Berlin gemeinsam mit anderen Organisationen aus dem Bündnis ‚ttip-unfairhandelbar‘ an die Politik. Bitte schicken Sie ausgefüllte Unterschriftenlisten deshalb bis zum 19. Mai an uns zurück.

Helfen Sie uns, bis zur Übergabe 100.000 Unterschriften zu sammeln! Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell unter www.umweltinstitut.org/stop-ttip und leiten Sie die Aktion an möglichst viele FreundInnen und Bekannte weiter.


—-- c4harry

Freihandel und Gentechnik: EU-Abgeordnete im Umwelt-Check

Zwei Wochen vor der Europa-Wahl haben wir sieben Entscheidungen des Europaparlaments zu Freihandel und Gentechnik ausgewertet.

Jenseits der schönen Wahlversprechen zeigt sich am Abstimmungsverhalten der Abgeordneten, wer tatsächlich gegen Gentechnik stimmt, wem eine intakte Umwelt und gerechter Welthandel wichtig sind - und wer die Interessen der Konzerne vertritt.

Die Analyse zeigt: CDU und FDP sprechen sich offen für Gentechnik und Freihandel aus und stimmen auch dementsprechend ab. Die CSU vertritt nach außen hin deutlich kritischere Positionen - im Abstimmungsverhalten spiegelt sich das jedoch kaum wider. Ihre Abgeordneten stimmten sowohl für die Zulassung des Genmais 1507 als auch für das TTIP-Verhandlungsmandat.

In der SPD haben sich zumindest im Europarlament die Stimmen gegen Gentechnik durchgesetzt. Beim Thema Freihandel stimmten sie den Vorlagen der Kommission jedoch stets zu. Dagegen haben die Grünen und Linken im Europäischen Parlament bei diesen Abstimmungen konsequent gegen Gentechnik und ungebremsten Freihandel gestimmt.


—-- c4harry, Quelle: Umweltinstitut München

Freitag, 25. April 2014

Faule Eier vor Ostern?

Die Staatsanwaltschaft verdächtigt Firmen, Millionen Eier illegal als Ökoware verkauft zu haben. Ist einer der größten Biolieferanten betroffen? Das vermutete JOST MAURIN in der taz.

"Millionen Eier sollen als Bioware verkauft worden sein, obwohl die Landwirte Ökoregeln verletzt haben. Weil die Hennen nicht den vorgeschriebenen Auslauf gehabt hätten, ermittle die Staatsanwaltschaft Rostock gegen vier Betriebe eines Erzeugerzusammenschlusses, meldete der Spiegel.

Mit 14 Betrieben und 80 Millionen Eiern pro Jahr sei die Gruppe einer der größten Ökoerzeuger Deutschlands. Zu ihren Kunden zählen Ketten wie Rewe, Edeka und Alnatura.

Die Ökohühner bekommen Futter, das ohne umweltschädliche Pestizide und Kunstdünger angebaut wurde und haben sie laut EU-Ökoverordnung mehr Platz im Stall einen Auslauf von vier Quadratmetern pro Huhn."

Gut, wenn sich Verbraucher selbst ein Bild von der Haltung der Hühner machen können. Es geht immer wieder um Transparenz. Transparenz schafft Vertrauen.



—-- c4harry

Donnerstag, 10. April 2014

Ostern im Harz

Die Tradition der Harzer Ostermeiler

Zu Ostern brennen auch in diesem Jahr bei Einbruch der Dunkelheit in vielen Harzorten die so genannten Meiler. Rund 100 Osterfeuer in der gesamten Region ziehen Gäste und Harzer gleichermaßen in den Bann. Das teilt Eva-Christin Ronkainen vom Harzer Tourismusverband mit.

Den Winter vertreiben

Der Brauch der Osterfeuer diente ursprünglich dem Vertreiben des Winters. Zusätzlich glaubte man, dass der Feuerschein die Saat vor bösen Geistern schützt und für Fruchtbarkeit und Wachstum der Ernte sorgt. Seit einigen Jahrhunderten werden die Osterfeuer als kunstvolle Meiler aufgestellt. Eine 16 bis 20 Meter hohe, bekronte Fichtenstange dient als Richtbaum. Die Fichte wird im Boden eingegraben und mittels Stützstangen fixiert. Trockene Fichtenzweige werden dann zwischen den Stützstreben geschichtet. Im Durchmesser werden Meiler zwischen zehn bis zwölf Meter breit und erreichen eine Höhe von acht Metern.

Bevor die ersten Flammen zu sehen sind, durchziehen starke Rauchschwaden die Harzer Täler und Höhen. Besonderes Highlight ist das traditionelle ,,Schwarzmachen". Hierbei werden die Gesichter der Herumstehenden mit vom Ruß gefärbten Händen geschwärzt, was Glück bringen soll. Eine weitere Besonderheit sind die Fackelschwinger, die brennende Osterfackeln mittels kreisenden Bewegungen über dem Kopf schwingen. Die Flammenkreise verleihen der Umgebung eine besonders mystische Stimmung.

Unterkünfte im Harz

Neben den Osterfeuern bieten die Harzer Orte auch weitere Veranstaltungen an. Angefangen vom Ostereierbemalen und -suchen für Kinder, bis hin zu Fackelwanderungen oder natürlich die zahlreichen Gottesdienste, die in den verschiedenen Gemeinden anlässlich des Osterfestes abgehalten werden.
Kurzentschlossene haben die Möglichkeit sich direkt an die Tourist-Informationen vor Ort zu wenden. Obwohl die Nachfrage bereits sehr gut ist, gibt es in allen Kategorien noch Unterkünfte. Auch im Harz ist mittlerweile der Frühling eingekehrt. So bereichern die verschiedensten Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken, ein Museumsbesuch oder die Fahrt mit der Sommerrodelbahn das Osterwochenende.

Alle Informationen zu Erlebnissen sind auf der Website www.harzinfo.de abrufbar.
Eine Übersicht über die Osterveranstaltungen finden Interessierte und Gäste unter www.harzinfo.de/veranstaltungen.



—-- c4harry, Quelle:

Donnerstag, 3. April 2014

Saatgut-Konzentration

Laut EU-Kommission ist der europäische Saatgutmarkt kleinstrukturiert und wird von „7000 klein- und mittelständischen Unternehmen“ versorgt. Die Sorge der Zivilgesellschaft, dass die geplante EU-Saatgutverordnung die Konzentration des Saatgutmarktes in den Händen weniger Konzerne fördern würde, sei unbegründet.

Das ist falsch. Eine neue Studie zeigt: Beim Gemüsesaatgut kontrollieren nur fünf Konzerne 95 Prozent des europäischen Marktes, und auch bei anderen Pflanzen schreitet die Konzentration ungebremst voran. Schon jetzt führt dies zu einer bedrohlichen Abnahme der Kulturpflanzenvielfalt und steigenden Preisen für Saatgut.

Die gute Nachricht ist, dass der Umweltausschuss des EU-Parlaments die Sorge der Zivilgesellschaft teilt und sich bereits für eine komplette Überarbeitung des Verordnungsvorschlags durch die Kommission ausgesprochen hat. Die Chancen stehen gut, dass auch der Agrarausschuss den Vorschlag ablehnen wird.



—-- c4harry

Dienstag, 1. April 2014

Dem Bienensterben entgegenwirken

Die ersten Kirschbäume und Apfelbäume warten auf fleißige Bienen, die sie bestäuben. Doch den Bienen geht es nicht gut, das weltweite Bienensterben – ausgelöst durch verschiedene Faktoren wie Futtermangel, Varroa-Milbe und Insektizide – macht sich zunehmend bemerkbar. Eine neue Studie der Freien Universität Berlin hat nun gezeigt, dass Bienen durch Pestizide die Orientierung verlieren können und nicht mehr nach Hause finden.

Die EU will dem Bienensterben entgegenwirken und mit der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik Schutzflächen für die biologische Vielfalt einführen. Doch die Bundesregierung möchte auf diesen Flächen Pestizide und Kunstdünger erlauben – dies wäre ein weiterer Verlust für die Artenvielfalt. Noch ist die Entscheidung nicht gefallen: erst bei der Agrarministerkonferenz am 3. April beschließen die 16 Agrarminister den Entwurf für die Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland! Aus diesem Anlass haben das Kampagnen-Netzwerk Campact, die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und weitere Partner eine Unterschriftenaktion gestartet.

Unterschreiben Sie jetzt um die Agrarminister aufzufordern, sich für die Artenvielfalt und gegen das Bienensterben einzusetzen! Die Unterschriften sollen während der Agrarministerkonferenz in Cottbus übergeben werden. Außerdem soll eine Demonstration vor dem Konferenzgebäude stattfinden.

Sie wollen mit uns gemeinsam ein Zeichen für eine bäuerliche, tier- und umweltgerechte Landwirtschaft setzen? Kommen Sie zur Demo nach Cottbus! Weitere Informationen: https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/



—-- c4harry, Quelle: Compact, Meine Landwirtschaft

Donnerstag, 27. März 2014

Salto rückwärts zu Gentechnik im Futter

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hatte im Februar mitgeteilt, dass große Mitgliedsunternehmen wie PHW (Wiesenhof) und Rothkötter nach vielen Jahren ohne Gentechnik-Futter auf transgenes Soja umschwenken. Begründung: es gebe nicht genügend nicht-modifiziertes Soja. Dem widersprechen nicht nur brasilianische Sojaproduzenten, die der wichtigste Lieferant für gentechfreies Soja sind.

Auch die grünen Agrarminister von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Christian Meyer und Johannes Remmel, glauben nicht daran.
Die Wirtschaft klage zwar über steigenden Kostendruck, so Meyer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Aus unserer Sicht ist aber weiterhin genügend gentechnikfreies Soja auf dem Markt.“

Die Deutsche Presseagentur dpa schrieb,dass Meyer und Remmel einen Brief an den ZDG-Präsidenten Leo Graf von Drechsel geschickt haben und eine Rückkehr zu gentechnikfreiem Futter in der Geflügelhaltung forderten.
Eine gentechnikfreie Landwirtschaft ist aus Sicht der Minister ein deutlicher Wettbewerbsvorteil für die europäischen Bauern. Um den zu erhalten, müsse die Kennzeichnung von Gentechnik-Lebensmitteln ausgeweitet werden, heißt es im dpa-Bericht.

Nicht nur wie bislang Produkte, die Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten, sondern auch Fleisch, Eier und Milch sollen Hinweise tragen, wenn die Tiere solche Pflanzen bekommen haben. „Die Verbraucher haben ein Recht darauf, frei zu entscheiden, ob sie Lebensmittel von Tieren konsumieren möchten, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln hergestellt wurden“, sagte Meyer.

Quelle: Infodienst Keine Gentechnik


—-- c4harry

Freitag, 14. März 2014

Equal Pay Day

Der nicht so kleine Unterschied

Ein Fünftel weniger als Männer haben Frauen im Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2013 verdient - bei gleicher Arbeitszeit. Besonders groß ist der Lohnabstand bei älteren Beschäftigten.
Mehr: http://boeckler.de/46188_46213.htm


—-- c4harry