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Montag, 9. Juni 2014

UNSER HARZ Juni 2014

Der Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz; Ein zwölfter Kaiser im Huldigungssaal? Eine neue ikonografische Deutung der spätgotischen Tafelmalereien im Goslarer Rathaus, Teil 2; Jugenderinnerungen an eine Skihütte in Königskrug; Einiges über die Sommerlinde Tilia platyphyllos; Klöppeln ist Spitze; Kinderlandverschickung im Harz, Teil 18; Der Hirschkäfer in der Nationalparkregion Harz


Clausthal-Zellerfeld. im letzten Jahr war das periodische Absenken der Wasserstände der Oberharzer Stauteiche rund um Clausthal-Zellerfeld besonders augenfällig, da es sich um einige viel frequentierte Badeteiche handelte, wie den Ziegenberger, den Semmelwieser oder den Nassewieser Teich. Was es mit diesen wechselnden Wasserständen auf sich hat, erfahren die Leser im ersten Artikel des Juniheftes von UNSER HARZ, der sich mit dem Beitrag des Oberharzer Wasserregals zum Artenschutz beschäftigt – Autoren sind Justus Teicke und Kathrin Baumann.

Im zweiten Teil der Ausführungen über einen 12. Kaiser im Huldigungssaal des Goslarer Rathauses werden weitere Belege für die These der Autorin Barbara Ehrt angeführt, dass es sich hier möglicherweise um Kaiser Friedrich III. handelt.

Jugenderinnerungen an Aufenthalte in einer Skihütte in Königskrug, besonders während des Krieges, die die Kindheit des Autors prägten, werden im dritten Beitrag von Gerd Piepenburg geschildert und der vierte beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Sommerlinde, ihres Holzes und ihrer Symbolkraft – er stammt aus der Feder von Ingrid Kreckmann. Eine kurze Information zum Klöppeln und Aussagen über die beliebten Klöppelkurse von Frau Dr. Brigitta Roy-Feiler folgen.

Die KLV-Serie von Wiebke Kock neigt sich ihrem Ende zu, was manche Leser bedauern werden. Der Harz soll „Festung“ werden, auch wenn die vier zuständigen Gauleiter sich dagegen entscheiden. Doch zu viel kriegswichtige Industrie ist hierher verlagert worden, was sich auch an der Zahl der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in der Harzregion zeigt. Damit werden auch die KLV-Lager ganz plötzlich aufgelöst und eine gefährliche Rückreise beginnt.

Das Titelbild kündigt es schon an: Das Nationalparkforum beschäftigt sich diesmal mit den Lebensgewohnheiten und -räumen des größten mitteleuropäischen Käfers, des Hirschkäfers. Der Text stammt von Andreas Marten und Anita Giermann.

Ein prächtiges Hirschkäfer-Foto zwei kämpfender Männchen von Ralf Steinberg ziert auch das Titelbild dieser Ausgabe von UNSER HARZ.



Zwei kämpfende Hirschkäfer, Foto Ralf Steinberg.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden (noch bequemer ist ein Abonnement):
Altenau: GLC- Touristinformation
Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B
Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark
Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12, und Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16
Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus
Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage
Osterode: Kornmarkt News Presse, Kornmarkt 4
Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Stille, Dr. Willi Bergmann-Str. 1.

Herausgeber:
Schriftleitung UNSER HARZ
Brigitte Lippmann
Ringstr. 30G
38678 Clausthal-Zellerfeld
108b@gmx.de
Tel. 05323 718474



—-- c4harry

Samstag, 13. Juli 2013

Film: Multinationale Konzerne kontrollieren Nahrungssystem

Food, Inc. - Was essen wir wirklich?
Donnerstag, den 11. Juli 2013, 23:25 - 00:53


"WDR Sommer Spezial - Ernährung als Business"
Dokumentarfilm von Robert Kenner

"
Die Lebensmittelindustrie in den USA möchte nicht, dass wir wissen, was wir essen. Denn wenn wir es wüssten, würden wir es vielleicht gar nicht essen wollen."
Zu dieser Einschätzung kommt Eric Schlosser, US-Journalist und Autor zu Beginn des Films "Food, Inc. - Was essen wir wirklich?"

Unsere heutige Industrienahrung hat mehr mit Fabriken und Managern mit Aktenköfferchen zu tun, als mit einem Feld voller wogender Ähren. Die heutigen Nahrungsmittel, so zeigt der Film, stammen mittlerweile weitestgehend aus der Fließbandproduktion. Arbeiter und Tiere werden missbraucht, die Nahrungsmittel immer ungesünder - und das wird dem Konsumenten mutwillig verheimlicht.

Wenige multinationale Konzerne bestimmen das Nahrungssystem. Sie kontrollieren es vom Saatgut bis zum Supermarkt. Es sind Monopolisten, die längst kein Fleisch mehr von glücklichen Kühen oder Hühnern verkaufen, obwohl ihre Werbung das immer noch suggeriert. Die Lebensmittelindustrie, so deckt der Film auf, setzt zur Mehrung des Profits längst auf hormonbehandeltes Mastvieh, genmanipuliertes Getreide und technologisch entwickelte Lebensmittel. Damit setzt sie die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel.

Die Liste der Skandale, die ans Tageslicht kommen, wird immer länger. Aber der Journalist Michael Pollan sieht darin auch Positives: "Mit jeder Enthüllung erfährt Amerika ein bisschen mehr über die Zubereitung des Essens. Und jedes Mal wendet man sich voller Abscheu ab und sucht nach Alternativen."

Und so fordert der Film den Zuschauer auf, Stellung zu beziehen, sich gegen die Bevormundung durch die Lebensmittelindustrie zu wehren und Verantwortung für die eigene Ernährung zu übernehmen. Er beleuchtet die Situation in den Vereinigten Staaten. Und diese sind uns Europäern wie so oft auch in der Industrialisierung und Technologisierung der Nahrung um einiges voraus. Bleibt aber die Frage, ob uns diese Zukunft, wie schon so oft, nicht auch bald einholt.

Kühe sind Grasfresser, aber wir bringen sie dazu, Mais zu fressen, denn der ist billiger.
Barbara Kowalcyk, Aktivistin für mehr Lebensmittelsicherheit. Ihr damals knapp dreijähriger Sohn starb an einer E.Coli Vergiftung, nachdem er einen verseuchten Hamburger gegessen hatte.


Eine Produktion von Magnolia Pictures, Participant Media und River Road Entertainment.

Festivalteilnahmen und Preise:
Academy Awards 2009, Documentary Feature Shortlist, USA 2009
Environmental Best Media Award, USA 2009
Southeastern Film Critics Association, Best Documentary, USA 2009
Washington Area Film Critics Association, Best Documentary, USA 2009
Gotham Awards, Best Documentary, USA 2009
Cineteca Bologna, Slow Food On Film, Golden Snail Best Documentary, Italien 2009

—-- auf iPhone erstellt c4harry

Dienstag, 16. Oktober 2012

Brockengarten beendet Saison am 17. Oktober

Da die meisten Pflanzenarten im Brockengarten auf den Winter
warten und nur noch einige wenige Enziane aus dem Hochland von Tibet
ihre Blüten zeigen, findet am Mittwoch, den 17.10.2012 um 14 Uhr die
letzte Brockengartenführung
in dieser Saison statt. Es ist die letzte
Chance, die so genannten Wellensittich-Enziane (Gentiana farreri) in
Augenschein zu nehmen.

Auch in diesem Jahr besuchten in der Zeit von Mitte Mai bis Mitte
Oktober über 8000 Brockenbesucher den Brockengarten.

Wie im vergangenen Jahr waren Mitarbeiter verschiedener
Fernseh- und Radiosender im Brockengarten und stellten diesen dem
Publikum vor. Dank dieser Mitteilungen durch Presse, Rundfunk und
Fernsehen wird der Brockengarten immer bekannter.

In der Gartensaison 2012 wurden 4805 Besucher von den Mitarbeitern des
Brockengartens durch die Anlage begleitet. Hinzu kamen 21
Sonderführungen für angemeldete Gruppen, an denen insgesamt 855 Personen
teilnahmen. So waren zum Beispiel Mitglieder des Arbeitskreises
Heimischer Orchideen Niedersachsens, Gäste des Landkreises Harz aus
Namibia, Klimatologen aus Berlin, Freunde der Selketalbahn, Förster aus
Tharandt und Erfurt, Mitarbeiter der Botanischen Gärten Halle und
Göttingen sowie Wissenschaftler aus Schweden, England, Polen, Holland
und Korea im Garten zu Gast. Weitere Gäste kamen aus Japan, Norwegen,
Südafrika, Russland, Tschechien und den USA. Außerdem begleiteten die
Nationalpark-Ranger 2685 Besucher durch die Anlage, so dass insgesamt
8345 Interessierte im Brockengarten informiert wurden.

Der Brockengarten erfüllt im Nationalpark Harz verschiedene Aufgaben. Er
dient der Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit des Nationalparks.
Gleichzeitig ist er ökologische Feldstation, die Renaturierungs-,
Artenschutz- und Biotopschutzmaßnahmen auf dem Brockenplateau
koordiniert und umsetzt.

Da nun kaum noch Pflanzen blühen, wird der Garten ab dem 17.10.12
winterfest gemacht. Die dann beginnende Winterpause ist erst am 15. Mai
2013 beendet.





Letzte Blüten im Brockengarten; Foto Dr. Gunter Karste


—-- Artikel auf iPad erstellt / c4harry

Mittwoch, 12. September 2012

TAG DES GEOTOPS 2012 am 16.9.2012

Zum Tag des Geotops gibt es im GeoPark Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen Geologie zum Anfassen und vielfältige Einblicke in die Erdgeschichte. Einige Beispiele werden nachfolgend aufgeführt. Das stand in einer Pressemitteilung des Regionalverbands Harz.

Ab 9.30 Uhr ist ein Streifzug über die Stationen des geologischen
Wanderwegs Blankenburg möglich. Zur gleichen Zeit wird zu einer
geologisch-montanhistorischen Wanderung zwischen Hettstedt, Walbeck
und Wiederstedt eingeladen. Auch in Sankt Andreasberg kann man sich zu
dieser frühen Stunde auf eine geologische Wanderung begeben. Ab 10 Uhr
beginnt am Hüttenmuseum Thale eine mehrstündige geologische Wanderung.

Auf Fossiliensuche kann ab 11 Uhr im ehemaligen Grauwacke-Steinbruch
im Innerstetal gegangen werden. Zu einer Zeitreise ins Kreidemeer mit
Fossiliensuche im Steinbruch Salzgitter Salder lädt das Städtische
Museum Schloß Salder ab 14 Uhr ein. Eine geologische Erkundung
"Rund um die Gegensteine" beginnt ebenfalls um 14 Uhr am
Wanderparkplatz "Auf den Steinbergen" bei Ballenstedt. Als weiterer
Termin wird um 14 Uhr in Bad Grund eine geologische Exkursion rund um
den Hübichenstein bei Bad Grund angeboten.

Weitere Veranstaltungen im GeoPark finden in Ilfeld, Stolberg und Königslutter statt. Informationen: http://www.harzregion.de/geopark


—-- Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Dienstag, 21. August 2012

Insektensafari im Nationalpark Harz am 23. und 30. August

Wernigerode. „Was krabbelt, springt und fliegt denn da? Am 23. und 30.
August haben Kinder im Rahmen des Ferienprogramms des Nationalparks die
Möglichkeit, mit einem Biologen auf ganz besondere Entdeckungstour
zu gehen.

Ausgestattet mit Schmetterlingsnetz und Becherlupe tauchen wir ein in
das Reich von Käfer, Schmetterling & Co. und erfahren dabei allerlei
Interessantes über die verborgene Welt am Wegesrand.

Wir treffen uns um 10 Uhr am Parkplatz in Drei Annen-Hohne halbwegs zwischen Wernigerode und Schierke. Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung statt, weil sonst keine Insekten zu finden sind.


—-- c4harry.com

Freitag, 17. August 2012

Landesmuseum Natur und Mensch

Oldenburg 31.03.2012 - 16.09.2012
Die Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zeigt seit dem 31. März 2012 eine große Auswahl an Meteoriten unterschiedlicher Herkunft und Fundgeschichte. Aber auch die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Thema sowohl in der Forschung als auch in Form von alten und modernen Mythen, in Kunst oder Musik findet Raum in der Ausstellung.
Link:


— erstellt auf iPhone mit BlogPress

Sonntag, 12. August 2012

Langsamstes Konzert der Welt

Cage Festival Premiere: Halberstadt: Ein Haus voller Musik 5. bis 9. September 2012

Halberstadt (jcos). John Cage war nie in Halberstadt und doch ist diese Stadt in Sachsen-Anhalt mit ihren historisch bedeutenden Kunstschätze seit mehr als einem Jahrzehnt tief mit seinem Werk verbunden.
Die 639 Jahre dauernde Aufführung seines Orgelwerks ORGAN2/ASLSP in der ehemaligen Klosterkirche St. Burchardi fasziniert Menschen aus aller Welt und ist ein Anziehungspunkt ganz im Sinn der Offenheit Cages.

Versuche, aus jedem Käfig (cage) zu entkommen, in dem du dich gefangen findest. (Cage)
In einem Crossover der Künste findet ein 5tägiges Festival mit 14 Veranstaltungen statt.
Internationale Künstler aus Kanada, Schweden, Holland, Österreich, der Schweiz und Deutschland wurden zur Zusammenarbeit mit den bedeutenden Kulturinstitutionen Halberstadts – Domschatz, Nordharzer Städtebundorchester und Moses Mendelssohn Akademie – eingeladen.
Getreu Cages Motto – Jeder Mensch bildet das Zentrum seines eigenen Universums – bietet das Programm Künstlern und Besuchern Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung ihrer Wahrnehmung und Fantasie:
Cage plus Zeit, Stille, Klangsteine, Musikbilder, Experiment, Freunde, Freiheit, Orakel, Spiritualität, Mittelalterliche Musik und Neue Werke sowie Improvisation, Theologie und junge Meister sind Schwerpunkte des Festes, das Cages Kunst schöpferisch weiterdenkt.

John Cage was here
Die mit Cage verbundenen Aufbrüche des 20. Jahrhunderts werden mit Vergangenheit und Zukunft, historischer Kunst und zeitgenössischem Schaffen, verzahnt. Die Linien der Musik führen von Weggefährten wie Dieter Schnebel zu Freunden der nachfolgenden Generationen wie Hope Lee, Karin Hausmann, Elke Swoboda, Hiromi Ishii, Babette Koblenz und Clemens Thomas.
An die bildnerischen Arbeiten Cages knüpfen die synästhetischen Musikbilder Brigitte Wiegmanns und die klingenden Steine Arthur Schneiters an.

Sound of Silence
Auf dem magisch anmutenden Gelände des ehemaligen Burchardiklosters wird in einem Openair-Konzert Cage mit Mittelalterlicher Musik der Heideklöster, mit Tanz und Neuen Werken kombiniert.
Im Festgottesdienst ist Cages „Credo in US“ Ausgangspunkt für eine Predigt. Im Gesprächskonzert der Evangelischen Akademien Sachsen-Anhalt in Wittenberg und Hofgeismar erwürfelt das Publikum nach den Cageschen Zufallsprinzipien eine Partitur, die von dem schwedischen Pianisten Duo Dominique unmittelbar uraufgeführt wird.

Stille und Vielfalt
Cages Begriff der Freiheit setzt Achtsamkeit und unbedingten Respekt vor jedem anderen voraus. Er hat damit hohe gesellschaftliche Relevanz. Dieses Anliegen erfahrbar zu machen, wird auch unterstützt von den Ausbildungsstätten Alpen Adria Universität (A) und den Musikhochschulen in Würzburg und Bremen. Junge Musiker, Komponisten und Wissenschaftler erhalten vielfältige Zugänge zum Werkverständnis und stellen eigene Arbeiten vor. Bereits zum zweiten Mal wird nach einem 4tägigen Meisterkurs der John-Cage-Preis Halberstadt für die Interpretation Neuer Musik ausgelobt.

Bis ich sterbe, wird es Klänge geben. Und sie werden nach meinem Tod weiter da sein…
Die musikalische Vision der viele Generationen überdauernden Aufführung von ORGAN2/ASLSP wird oft mit Luthers Hoffnungswort „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen“ in Verbindung gebracht. In einem Festakt an Cages Geburtstag wird das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt als Ausgewählter Ort 2012 von der Initiative Deutschland – Land der Ideen in der Sparte Kultur ausgezeichnet.

…Es gibt nichts zu fürchten hinsichtlich der Zukunft der Musik. (Cage)
Die eindrucksvollen Aufführungs- und Ausstellungsorte verbinden Cage in einzigartiger Weise mit Halberstadt und laden ein, ein interdisziplinäres Fest für Musik- und Kunstliebhaber, Cageianer und Flaneure, in einem Haus voller Musik zu feiern.


Veranstalter:
John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt
Am Kloster 1, D-38820 Halberstadt
Telefon: +49 (0) 3941/ 621620
info@aslsp.org, www.aslsp.org



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Donnerstag, 26. Juli 2012

Freie Ausbildungsstellen im Harzkreis

Heiße Phase in der Berufsberatung und im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit

Kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres im August/September gibt es auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Harzkreis noch mehrere hundert interessante freie Ausbildungsstellen, sogar mehr freie Stellen als gemeldete Bewerber. Die Bewerberzahl für Berufsausbildungsstellen ist im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin rückläufig. Dank der hohen Ausbildungsbereitschaft der heimischen Unternehmen ist die Zahl der gemeldeten Stellen von Jahr zu Jahr gestiegen. In den meisten Berufen haben die Kids sehr gute Chancen auf einen interessanten Ausbildungsplatz hier vor Ort. Deshalb laufen die Beratung und Vermittlung in der Agentur für Arbeit Halberstadt derzeit auf Hochtouren. Wer bisher noch keine Zusage hat und eine Ausbildung oder ein Studium beginnen möchte, sollte sich schnellstmöglich von der Berufsberatung der Arbeitsagentur beraten lassen. Auch alle Jugendlichen, bei denen es mit dem Berufswunsch Nummer eins bisher nicht geklappt hat, sollten nach Alternativen suchen und sich am besten noch heute in der Berufsberatung anmelden.

Aktuell sind noch mehrere hundert freie Ausbildungsstellen mit vielen interessanten Angeboten vorhanden. Deshalb gilt es, im engen Kontakt mit den Unternehmen die offenen Ausbildungsstellen zügig zu besetzen. Jugendliche, die sich für einen Beruf des Gastgewerbes, z. B. als Koch/Köchin, Hotelfachfrau/-mann, Restaurantfachfrau/-mann entscheiden, haben noch sehr gute Chancen, einen freien Ausbildungsplatz in unserer Heimatregion zu finden. Aber auch Angebote als Goldschmied/in, Medientechnologe/in Druck, Kaufmann/-frau Groß- und Außenhandel, Industriekaufmann/-frau, Zerspanungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Kfz-Mechatroniker/in, Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Anlagenmechaniker/in Sanitär, Heizung und Klimatechnik sowie Tischler/in sind noch zu haben.

Eine Anmeldung für einen Beratungstermin ist auch kurzfristig möglich. Schüler, die sich bis jetzt nicht bei der Berufsberatung gemeldet haben und noch einen Ausbildungsplatz suchen, sollten keine weitere Zeit ungenutzt verstreichen lassen und schnellstens einen individuellen Beratungstermin vereinbaren.
„Nicht neu ist, dass es Bewerber mit schlechten Zeugnisnoten bei der Ausbildungssuche schwerer haben. Trotzdem appellieren wir an die Unternehmen auch Jugendlichen mit schwächeren Leistungen eine Chance auf eine berufliche Perspektive in unserer Region zu geben“, betonen die Leiterinnen der Berufsberatung und des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Halberstadt, Marcella Lange und Alexandra Hahne. „Deshalb suchen wir gemeinsam mit den Jugendlichen nach Unterstützungsmöglichkeiten. Um aktiv zu helfen, nehmen z. B. unsere Berufsberater und die Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services gezielt Bewerbungsunterlagen von Leistungsschwächeren mit, deren Stärken sich nicht in den Zeugnisnoten widerspiegeln, damit diese bei den Firmen nicht ‚durchs Raster fallen‘“, ergänzen beide.

Die meisten Unternehmen legen viel Wert auf die sozialen Kompetenzen, die man nicht allein in der Schule lernt, sondern durch das faire Miteinander. Schüler, die freundlich und pünktlich sind, können mit diesen Eigenschaften bei Bewerbungen häufig deutlich besser punkten. Deshalb sind vor allem für leistungsschwächere Schüler gute Umgangsformen und ein Praktikum in Unternehmen umso wichtiger, damit sie beweisen können, dass auf sie Verlass ist. Die Erfahrung zeigt, wer z. B. in einem Praktikum beweist, dass er pünktlich und teamfähig ist und auf ihn Verlass ist, hat es später bei der Bewerbung leichter. Während ein Schüler sonst mit einer vier in Mathe oder Deutsch sicherlich kaum eine Chance hat, kann er hier zum Ausdruck bringen: Schau mal, trotz meiner schlechten Noten habe ich eine Menge zu bieten.
Aufgrund der demografischen Entwicklung müssen sich die Unternehmen überlegen, ob sie bestimmte Personengruppen von vornherein bei der Personalauswahl für den Fachkräftenachwuchs ausschließen. Arbeitgeber, die weniger leistungsstarke Jugendliche als Auszubildende einstellen, können auf die Unterstützung der Arbeitsagentur zählen. Sie kann bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten, z. B. durch Nachhilfe und Stützunterricht im Rahmen von ausbildungsbegleitenden Hilfen – kurz abH – helfen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Azubis den schulischen Teil ihrer Ausbildung erfolgreich absolvieren. Interessierte Unternehmen können sich bezüglich dieser Unterstützung jederzeit gern an den Arbeitgeber-Service wenden.


Detaillierte Informationen für alle Ausbildungssuchenden zu den Stellenangeboten der Agentur für Arbeit gibt es hier:
01805- 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min).
Interessante Links:
www.arbeitsagentur.de mit der Jobbörse (www.jobboerse.arbeitsagentur.de)
www.planet-beruf.de und www.berufe.tv
Arbeitgeberhotline für Unternehmen:
(0 18 01) 66 44 66 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min)

Zum Schluss noch ein Appell an die Fairness der jungen Leute. Wer bereits seinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, sollte sich fair zum Betrieb und zu Mitbewerbern verhalten und sich rechtzeitig in der Arbeitsagentur abmelden.




—-- c4harry.com

Donnerstag, 12. Juli 2012

Kräuterwanderung am HohneHof im Nationalpark Harz

Wernigerode. Nach dem großen Erfolg der letzten Veranstaltung lädt der Nationalpark Harz für Sonntag, 15. Juli wieder zu einer Kräuterwanderung nach Drei Annen-Hohne ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Wandertreff auf dem Großparkplatz. Das teilte Dr. Friedhart Knolle, Nationalpark Harz Presse, Marketing & Regionalentwicklung, mit.

Bei dieser Tour mit dem Ranger Freddy Müller geht es um das Kennenlernen und Sammeln heimischer Wildkräuter rund um den HohneHof. Ausgestattet wie „anno dazumal“ mit Korb, Messer und Bauernkleidern geht es über die bunte Hohnewiese bis zum Natur-Erlebniszentrum HohneHof. Auf unterhaltsame Art erfahren Sie Wissenswertes über unsere Wiesenkräuter und deren Verwendung in der Küche als Würz- oder Heilpflanze, oder auch für einen wohlschmeckenden Tee.

Dieser Spaziergang eignet sich als Ausflug für die ganze Familie und dauert etwa drei Stunden.

Anmeldung: 039455 / 8640
Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste!



Foto zeigt Ranger Freddy Müller

http://www.nationalpark-harz.de



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Dienstag, 14. Februar 2012

10. Frühlingsfest im Ökogarten mit Osterbasteln

Sonnabend, den 24. März 2012
von 14 bis18 Uhr



Groß und Klein können dabei sein und mitmachen

Osterschmuck basteln
Eierkuchen backen
Kleintierschau
Ostereierausstellung und
Gestalten von Eiern
Kaffee, Kuchen und Grillen
Spiele und jede Menge Spaß


Info Telefon 707510 im Ökogarten – Quedlinburg, Wipertistraße 5

Flyer steht zum Download auf unsere Webseite www.oekogarten-Quedlinburg.de


—-- c4harry