Dienstag, 21. August 2012

Insektensafari im Nationalpark Harz am 23. und 30. August

Wernigerode. „Was krabbelt, springt und fliegt denn da? Am 23. und 30.
August haben Kinder im Rahmen des Ferienprogramms des Nationalparks die
Möglichkeit, mit einem Biologen auf ganz besondere Entdeckungstour
zu gehen.

Ausgestattet mit Schmetterlingsnetz und Becherlupe tauchen wir ein in
das Reich von Käfer, Schmetterling & Co. und erfahren dabei allerlei
Interessantes über die verborgene Welt am Wegesrand.

Wir treffen uns um 10 Uhr am Parkplatz in Drei Annen-Hohne halbwegs zwischen Wernigerode und Schierke. Die Veranstaltung findet nur bei trockener Witterung statt, weil sonst keine Insekten zu finden sind.


—-- c4harry.com

Freitag, 17. August 2012

Landesmuseum Natur und Mensch

Oldenburg 31.03.2012 - 16.09.2012
Die Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zeigt seit dem 31. März 2012 eine große Auswahl an Meteoriten unterschiedlicher Herkunft und Fundgeschichte. Aber auch die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Thema sowohl in der Forschung als auch in Form von alten und modernen Mythen, in Kunst oder Musik findet Raum in der Ausstellung.
Link:


— erstellt auf iPhone mit BlogPress

Sonntag, 12. August 2012

Langsamstes Konzert der Welt

Cage Festival Premiere: Halberstadt: Ein Haus voller Musik 5. bis 9. September 2012

Halberstadt (jcos). John Cage war nie in Halberstadt und doch ist diese Stadt in Sachsen-Anhalt mit ihren historisch bedeutenden Kunstschätze seit mehr als einem Jahrzehnt tief mit seinem Werk verbunden.
Die 639 Jahre dauernde Aufführung seines Orgelwerks ORGAN2/ASLSP in der ehemaligen Klosterkirche St. Burchardi fasziniert Menschen aus aller Welt und ist ein Anziehungspunkt ganz im Sinn der Offenheit Cages.

Versuche, aus jedem Käfig (cage) zu entkommen, in dem du dich gefangen findest. (Cage)
In einem Crossover der Künste findet ein 5tägiges Festival mit 14 Veranstaltungen statt.
Internationale Künstler aus Kanada, Schweden, Holland, Österreich, der Schweiz und Deutschland wurden zur Zusammenarbeit mit den bedeutenden Kulturinstitutionen Halberstadts – Domschatz, Nordharzer Städtebundorchester und Moses Mendelssohn Akademie – eingeladen.
Getreu Cages Motto – Jeder Mensch bildet das Zentrum seines eigenen Universums – bietet das Programm Künstlern und Besuchern Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung ihrer Wahrnehmung und Fantasie:
Cage plus Zeit, Stille, Klangsteine, Musikbilder, Experiment, Freunde, Freiheit, Orakel, Spiritualität, Mittelalterliche Musik und Neue Werke sowie Improvisation, Theologie und junge Meister sind Schwerpunkte des Festes, das Cages Kunst schöpferisch weiterdenkt.

John Cage was here
Die mit Cage verbundenen Aufbrüche des 20. Jahrhunderts werden mit Vergangenheit und Zukunft, historischer Kunst und zeitgenössischem Schaffen, verzahnt. Die Linien der Musik führen von Weggefährten wie Dieter Schnebel zu Freunden der nachfolgenden Generationen wie Hope Lee, Karin Hausmann, Elke Swoboda, Hiromi Ishii, Babette Koblenz und Clemens Thomas.
An die bildnerischen Arbeiten Cages knüpfen die synästhetischen Musikbilder Brigitte Wiegmanns und die klingenden Steine Arthur Schneiters an.

Sound of Silence
Auf dem magisch anmutenden Gelände des ehemaligen Burchardiklosters wird in einem Openair-Konzert Cage mit Mittelalterlicher Musik der Heideklöster, mit Tanz und Neuen Werken kombiniert.
Im Festgottesdienst ist Cages „Credo in US“ Ausgangspunkt für eine Predigt. Im Gesprächskonzert der Evangelischen Akademien Sachsen-Anhalt in Wittenberg und Hofgeismar erwürfelt das Publikum nach den Cageschen Zufallsprinzipien eine Partitur, die von dem schwedischen Pianisten Duo Dominique unmittelbar uraufgeführt wird.

Stille und Vielfalt
Cages Begriff der Freiheit setzt Achtsamkeit und unbedingten Respekt vor jedem anderen voraus. Er hat damit hohe gesellschaftliche Relevanz. Dieses Anliegen erfahrbar zu machen, wird auch unterstützt von den Ausbildungsstätten Alpen Adria Universität (A) und den Musikhochschulen in Würzburg und Bremen. Junge Musiker, Komponisten und Wissenschaftler erhalten vielfältige Zugänge zum Werkverständnis und stellen eigene Arbeiten vor. Bereits zum zweiten Mal wird nach einem 4tägigen Meisterkurs der John-Cage-Preis Halberstadt für die Interpretation Neuer Musik ausgelobt.

Bis ich sterbe, wird es Klänge geben. Und sie werden nach meinem Tod weiter da sein…
Die musikalische Vision der viele Generationen überdauernden Aufführung von ORGAN2/ASLSP wird oft mit Luthers Hoffnungswort „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen“ in Verbindung gebracht. In einem Festakt an Cages Geburtstag wird das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt als Ausgewählter Ort 2012 von der Initiative Deutschland – Land der Ideen in der Sparte Kultur ausgezeichnet.

…Es gibt nichts zu fürchten hinsichtlich der Zukunft der Musik. (Cage)
Die eindrucksvollen Aufführungs- und Ausstellungsorte verbinden Cage in einzigartiger Weise mit Halberstadt und laden ein, ein interdisziplinäres Fest für Musik- und Kunstliebhaber, Cageianer und Flaneure, in einem Haus voller Musik zu feiern.


Veranstalter:
John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt
Am Kloster 1, D-38820 Halberstadt
Telefon: +49 (0) 3941/ 621620
info@aslsp.org, www.aslsp.org



— erstellt auf iPhone mit BlogPress

Donnerstag, 2. August 2012

Superinsekten – Im Labor harmlos, auf dem Feld verheerend

An Gentechnikpflanzen angepasste Insekten entwickeln sich auf dem Acker wesentlich unvorhersehbarer als im Versuchslabor. Maßnahmen zu ihrer Eindämmung könnten daher noch weniger effektiv sein als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommen chinesische und US-amerikanische Wissenschaftler in einer gemeinsamen Studie.

Unter Laborbedingungen lassen sich die Mutationen der Schädlinge, z.B. des Baumwollkapselbohrers, nur begrenzt simulieren. Zu komplex sind die Vorgänge im Organismus, die durch den Kontakt mit gentechnisch veränderten Pflanzen, welche eigene Gifte zur Abwehr der Insekten produzieren, ausgelöst werden. Die Forscher untersuchten Schädlinge von nordchinesischen Gentech-Baumwollfeldern. Dabei fanden sie auch so genannte „dominante Mutationen“, die im Labor zuvor nicht aufgetreten waren und die Insekten sowie deren Nachkommen gegen das Gentech-Gift resistent machen.

Nach Auffassung der Wissenschaftler ist der Erfolg herkömmlicher Strategien, die eine Anpassung der Schädlinge verhindern sollen, zweifelhaft. In großen Gentechnikplantagen werden oft kleinere Flächen mit konventionellen Pflanzen angelegt. Diese Schutzräume sollen nicht-resistenten Insekten einen Vorteil gegenüber ihren resistenten Artgenossen verschaffen – und so die Verbreitung der Letzteren aufhalten. Doch die aktuelle Studie stellt diese Maßnahme in Frage. „Dominante Resistenzen sind schwieriger zu kontrollieren und können nicht einfach durch Refugien gebremst werden“, so einer der beteiligten Forscher der Universität Arizona.

In den Gentechnikmonokulturen bedeuten Schädlinge, die gegen die von den gentechnisch veränderten Pflanzen abgesonderten Gifte immun sind, ein zunehmendes Problem für Landwirte. Erst kürzlich warnten Wissenschaftler der Universität Illinois vor einem in diesem Jahr besonders hohen und frühen Auftreten resistenter Maiswurzelbohrer auf US-amerikanischen Gentech-Feldern. Für Agrochemiekonzerne wie Monsanto ist das – zumindest in der Außendarstellung – alles nur halb so wild. Die Bauern müssten eben mehr Pestizide einsetzen.
Quelle:
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26122.html

—-- c4harry.com

Donnerstag, 26. Juli 2012

Freie Ausbildungsstellen im Harzkreis

Heiße Phase in der Berufsberatung und im Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit

Kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres im August/September gibt es auf dem Ausbildungsstellenmarkt im Harzkreis noch mehrere hundert interessante freie Ausbildungsstellen, sogar mehr freie Stellen als gemeldete Bewerber. Die Bewerberzahl für Berufsausbildungsstellen ist im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin rückläufig. Dank der hohen Ausbildungsbereitschaft der heimischen Unternehmen ist die Zahl der gemeldeten Stellen von Jahr zu Jahr gestiegen. In den meisten Berufen haben die Kids sehr gute Chancen auf einen interessanten Ausbildungsplatz hier vor Ort. Deshalb laufen die Beratung und Vermittlung in der Agentur für Arbeit Halberstadt derzeit auf Hochtouren. Wer bisher noch keine Zusage hat und eine Ausbildung oder ein Studium beginnen möchte, sollte sich schnellstmöglich von der Berufsberatung der Arbeitsagentur beraten lassen. Auch alle Jugendlichen, bei denen es mit dem Berufswunsch Nummer eins bisher nicht geklappt hat, sollten nach Alternativen suchen und sich am besten noch heute in der Berufsberatung anmelden.

Aktuell sind noch mehrere hundert freie Ausbildungsstellen mit vielen interessanten Angeboten vorhanden. Deshalb gilt es, im engen Kontakt mit den Unternehmen die offenen Ausbildungsstellen zügig zu besetzen. Jugendliche, die sich für einen Beruf des Gastgewerbes, z. B. als Koch/Köchin, Hotelfachfrau/-mann, Restaurantfachfrau/-mann entscheiden, haben noch sehr gute Chancen, einen freien Ausbildungsplatz in unserer Heimatregion zu finden. Aber auch Angebote als Goldschmied/in, Medientechnologe/in Druck, Kaufmann/-frau Groß- und Außenhandel, Industriekaufmann/-frau, Zerspanungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Kfz-Mechatroniker/in, Elektroniker/in für Geräte und Systeme, Anlagenmechaniker/in Sanitär, Heizung und Klimatechnik sowie Tischler/in sind noch zu haben.

Eine Anmeldung für einen Beratungstermin ist auch kurzfristig möglich. Schüler, die sich bis jetzt nicht bei der Berufsberatung gemeldet haben und noch einen Ausbildungsplatz suchen, sollten keine weitere Zeit ungenutzt verstreichen lassen und schnellstens einen individuellen Beratungstermin vereinbaren.
„Nicht neu ist, dass es Bewerber mit schlechten Zeugnisnoten bei der Ausbildungssuche schwerer haben. Trotzdem appellieren wir an die Unternehmen auch Jugendlichen mit schwächeren Leistungen eine Chance auf eine berufliche Perspektive in unserer Region zu geben“, betonen die Leiterinnen der Berufsberatung und des Arbeitgeber-Services der Agentur für Arbeit Halberstadt, Marcella Lange und Alexandra Hahne. „Deshalb suchen wir gemeinsam mit den Jugendlichen nach Unterstützungsmöglichkeiten. Um aktiv zu helfen, nehmen z. B. unsere Berufsberater und die Mitarbeiter des Arbeitgeber-Services gezielt Bewerbungsunterlagen von Leistungsschwächeren mit, deren Stärken sich nicht in den Zeugnisnoten widerspiegeln, damit diese bei den Firmen nicht ‚durchs Raster fallen‘“, ergänzen beide.

Die meisten Unternehmen legen viel Wert auf die sozialen Kompetenzen, die man nicht allein in der Schule lernt, sondern durch das faire Miteinander. Schüler, die freundlich und pünktlich sind, können mit diesen Eigenschaften bei Bewerbungen häufig deutlich besser punkten. Deshalb sind vor allem für leistungsschwächere Schüler gute Umgangsformen und ein Praktikum in Unternehmen umso wichtiger, damit sie beweisen können, dass auf sie Verlass ist. Die Erfahrung zeigt, wer z. B. in einem Praktikum beweist, dass er pünktlich und teamfähig ist und auf ihn Verlass ist, hat es später bei der Bewerbung leichter. Während ein Schüler sonst mit einer vier in Mathe oder Deutsch sicherlich kaum eine Chance hat, kann er hier zum Ausdruck bringen: Schau mal, trotz meiner schlechten Noten habe ich eine Menge zu bieten.
Aufgrund der demografischen Entwicklung müssen sich die Unternehmen überlegen, ob sie bestimmte Personengruppen von vornherein bei der Personalauswahl für den Fachkräftenachwuchs ausschließen. Arbeitgeber, die weniger leistungsstarke Jugendliche als Auszubildende einstellen, können auf die Unterstützung der Arbeitsagentur zählen. Sie kann bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten, z. B. durch Nachhilfe und Stützunterricht im Rahmen von ausbildungsbegleitenden Hilfen – kurz abH – helfen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Azubis den schulischen Teil ihrer Ausbildung erfolgreich absolvieren. Interessierte Unternehmen können sich bezüglich dieser Unterstützung jederzeit gern an den Arbeitgeber-Service wenden.


Detaillierte Informationen für alle Ausbildungssuchenden zu den Stellenangeboten der Agentur für Arbeit gibt es hier:
01805- 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min).
Interessante Links:
www.arbeitsagentur.de mit der Jobbörse (www.jobboerse.arbeitsagentur.de)
www.planet-beruf.de und www.berufe.tv
Arbeitgeberhotline für Unternehmen:
(0 18 01) 66 44 66 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min)

Zum Schluss noch ein Appell an die Fairness der jungen Leute. Wer bereits seinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, sollte sich fair zum Betrieb und zu Mitbewerbern verhalten und sich rechtzeitig in der Arbeitsagentur abmelden.




—-- c4harry.com